Hybride Fertigung

Additive und subtraktive Fertigungs­verfahren in ihren Stärken vereint

Für eine erfolgreiche und zukunfts­fähige Fabrik müssen Produktions­prozesse wesentlich flexibler gestaltet werden als in den letzten Jahrzehnten. Die Nach­frage von Produkten in Kleinserien oder von komplexen Einzel­anfertigungen lässt konventionelle Herstellungs­verfahren zunehmend unwirtschaftlich und ressourcen­ineffizient werden.

Daher besteht ein wichtiger Schwerpunkt des Netz­werks darin hybride Fertigungs­verfahren zu ent­wickeln. Die Kombination aus additiven (3D-Druck) und subtraktiven Fertigungs­verfahren ermöglicht die Kombination der Stärken beider Verfahren. Mit innovativen hybriden Fertigungs­technologien können individuelle Produkte schnell, mit enormer Material­effizienz und hoher technischer Qualität gefertigt werden.


Technisches Design

Simplexität durch anti­zipatorisches Design

Die steigende Komplexität in der Produkt­entstehung führt häufig zu einer Über­forderung des Menschen in der Produktion. Neue Lösungen und Verfahren müssen daher vor dem Hintergrund entwickelt werden, den Menschen in der Entwicklung mitzunehmen. Mit anti­zipatorischem Design soll daher Simplexität erzeugt werden. Hierbei liegt der Fokus auf der Betonung der Funktionalitäten und der gleich­zeitigen Reduktion von Störfaktoren.

Im Rahmen des Netz­werks stehen insbesondere Lösungen im Bereich der Visualisierung und Kommunikation im Vordergrund. Die intelligente Visualisierung eines Produktes kann beispiels­weise material- und zeit­aufwendige Schleifen in der Produkt­entstehung vermeiden. Daraus ergibt sich eine zukunfts­fähige Produktion, die darüber hinaus material­sparend, schnell und anwende­rfreundlich ist.


Digital­isierung

Sichere Vernetzung innovativer Verfahren

Die Fabrik der Zukunft wird insbesondere bei kleinen und mittel­ständischen Unter­nehmen weiter­hin aus diversifizierten Maschinen­parks bestehen. Mit der Kombination von neuen additiven und konventionellen subtraktiven Verfahren – der hybriden Fertigung – wird sich diese Heraus­forderung weiter fortsetzen.

Basis für eine wirtschaftliche Produktion und für eine erfolgreiche Kombination neuer und konventioneller Verfahren ist die digitale Vernetzung von Maschinen und Mitarbeitenden in der Produktion. Divers­ifizierte Maschinen­parks mit Geräten unter­schiedlicher Hersteller aus unter­schiedlichen Jahrzehnten erfordern dafür eine gemeinsame Grund­lage.  Im Rahmen des Netz­werks soll diese gemeinsame Grund­lage für produzierende Unter­nehmen geschaffen werden, begonnen bei einem universellen Retrofit diverser Maschinen bis hin zu einer sicheren digitalen Vernetzung.